Im Titel „herbstzeitlos“ drückt die Autorin ihre Akzeptanz der Ambivalenz alles Seienden aus und vereint die beiden Leitthemen, Vergänglichkeit & Beständigkeit, im Ritual der Wiederholung. So ist der Lauf der Zeit bestimmt von Veränderung und Wechsel, der Lauf der Dinge nicht mehr und nicht weniger als ein Ineinanderfließen von Zuständen, von Zeit und Raum. Die natürlichen Kreisläufe – Jahreskreise & Lebenskreise – ergeben sich aus eben diesem Wechselspiel und sind Grundgesetz des Daseins. In der Wiederkehr liegt die Erkenntnis. In der noch unbedarften Sichtweise eines Kindes ist es das pure Staunen beim „Ertappen der Zeit“ im Augenblick der Betrachtung.
„herbstzeitlos“ widmet die Autorin ihrem Sohn Manuel Amarin, der sie gelehrt hat und immerzu herausfordert, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. Unvoreingenommen, vorbehaltlos, mit den Augen der Liebe.weiterlesen