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Infame Perspektiven

Grenzen und Möglichkeiten von Performativität und Imagination

Produktform: Buch

Was fasziniert Leser an Erzählungen aus der Sicht von Mördern, Gewalttätern oder Kriegsverbrechern? Warum sehen wir Filme an, die uns „in den Kopf des Verbrechers“ entführen? Die Schilderung gesellschaftlich geächteter oder missbilligter Handlungen, Phantasien oder Gedanken ruft Abscheu, Ekel oder Scham auf den Plan. Andererseits aber scheint die Einnahme bösartiger, ekelhafter oder schambesetzter Perspektiven in Literatur, Theater, Kino und Computerspielen jederzeit ein sicherer Weg, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Warum ist das so? Welche diskursiven Formen stehen dafür zur Verfügung? Wie verhalten sich Abwehr und Faszination zueinander? Haben „infame Perspektiven“ eine gesellschaftliche Funktion? „Infame Perspektiven“ dokumentiert die Ergebnisse des gleichnamigen Projekts, das 2013 in den Uferstudios und in den Sophiensaelen in Berlin stattfand. In Beiträgen von Theatermachern, Autoren, Wissenschaftlern, Kriminalisten und Juristen sowie mit einer Aufzeichnung der künstlerischen Experimente auf DVD werden Möglichkeiten und Grenzen von Performativität und Imagination ausgelotet.weiterlesen

Dieser Artikel gehört zu den folgenden Serien

Sprache(n): Deutsch

ISBN: 978-3-9574903-0-8 / 978-3957490308 / 9783957490308

Verlag: Theater der Zeit

Erscheinungsdatum: 02.03.2015

Seiten: 192

Autor(en): Julian Klein
Vorwort von Martin von Koppenfels
Herausgegeben von Marion Hirte, Thomas Jacobsen

16,00 € inkl. MwSt.
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